Runder Geburtstag unseres Rektors - Prälat Dr. Hans-Peter Fischer wird 60

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rektor fischer

Rektor Prälat Dr. Hans-Peter Fischer hat am 10. Juli Geburtstag. Am Sonntag dem 11. Juli zelebriert er um 10.00 Uhr den Bruderschaftsgottesdienst. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zu Gratulation und Begegnung. Unsere Gemeinschaft des Campo Santo Teutonico wird den Jubilar, der ihr seit nunmehr über zehn Jahren als Rektor vorsteht, sodann im Benediktsaal hochleben lassen.

Ad multos annos!

 

 

Freude über die finanzielle Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland

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Pro Campo Santo

Die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes beim Friedhof der Deutschen und Flamen als Trägerin des Campo Santo Teutonico ist erfreut und dankbar für die Zusage des Deutschen Bundestages, die geplante Sanierung mit 16 Millionen Euro zu unterstützen.

Mit großer Erleichterung und Dankbarkeit nehmen wir im Namen aller Institutionen am Campo Santo Teutonico diese Nachricht als Antwort auf unseren Aufruf „Pro Campo Santo Teutonico“ entgegen. In unserem Aufruf hatten wir daran erinnert, dass wir zur Realisierung unserer Sanierungsvorhaben des insbesondere für den deutschsprachigen Kulturraum historisch bedeutsamen Ortes die Unterstützung auf breiter Basis brauchen.

Der Campo Santo Teutonico in Rom, unmittelbar südlich des Petersdomes gelegen, umfasst neben dem Friedhof und der Kirche Santa Maria della Pietà das Päpstliche Priesterkolleg Collegio Teutonico und als wissenschaftliche Einrichtung das Römische Institut der Görres-Gesellschaft. Trägerin des Campo Santo Teutonico ist die 1454 gegründete Erzbruderschaft, in welcher derzeit ca. 200 Frauen und Männer deutscher Sprache ehrenamtlich organisiert sind und sich mit großem Engagement für ihre Prinzipien als Solidargemeinschaft für alte und kranke Menschen sowie Pilgerinnen und Pilger einsetzen und das christliche Totengedenken pflegen.

Seine Ursprünge hat der Campo Santo Teutonico als Friedhof wahrscheinlich im 8. Jahrhundert als Teil der sogenannten Schola Francorum, also einer Ansiedlung der Franken unter Karl dem Großen oder schon unter dessen Vater Pippin III. Es ist anzunehmen, dass Karl der Große zu seiner Kaiserkrönung an Weihnachten 800 hier residiert hat. Eine der ältesten Grabplatten auf dem Friedhof stammt aus dem Heiligen Jahr 1500 von dem deutschen Ritter Johannes von Rodenstein. Martin Luther besuchte bei seinem Romaufenthalt 1510/11 unter anderem Sankt Peter. Bei dieser Gelegenheit dürfte er auch die nur 10 Jahre zuvor eingeweihte Kirche der Deutschen und Flamen am Campo Santo Teutonico betreten haben. 1876 wurde das Priesterkolleg gegründet.  Heute beherbergt es überwiegend aus dem deutschen und europäischen Sprachraum stammende Wissenschaftler und Geistliche, die zum Studium oder zur Tätigkeit an kirchlichen Einrichtungen nach Rom kommen, außerdem Gäste und Studierende.

Der Campo Santo ist somit nicht nur ein Ort deutscher Geschichte, sondern auch ein Ort europäischen Zusammenhalts, der seit jeher als Begegnungsort seine Schlichtheit, Stille und Spiritualität gewahrt hat. Im Geist des ersten Europäers Karls des Großen als ideeller Gründer soll er auch in Zukunft seiner Rolle gerecht werden können. Dabei sind der zukunftsorientierte Bestand und Erhalt des historisch bedeutsamen Komplexes eine grundsätzliche und satzungsgemäße Verpflichtung für die Erzbruderschaft.

Diese Verpflichtung hat der Deutsche Bundestag anerkannt und leistet mit der Bereitstellung von 16 Millionen Euro einen erheblichen Beitrag der benötigten finanziellen Ressourcen von ca. 22 Millionen Euro für unsere Sanierungstätigkeit. Wir sind dank der Hilfe der Bundesrepublik Deutschland in der Lage, ein innovatives Konzept zu realisieren, das in puncto Nachhaltigkeit ein bedeutsames Projekt sowohl für die Bundesrepublik als auch für den Vatikan und für die Erzbruderschaft darstellen wird. Der Campo Santo Teutonico soll als historischer Ort zu einem klimaneutralen und somit hinsichtlich natürlicher Ressourcen zu einem modernen Ort der Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

 

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer - Rektor

Cav. Franco Reale - Vize Camerlengo

 

Hier können Sie unseren Appell "Pro Campo Santo" abrufen. Danke für Ihr Interesse! Eine Notiz aus Vatican News finden Sie hier.

 

Altcamposantiner Andrej Saje wird Bischof von Novo mesto in Slowenien

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bischofsweihe

Papst Franziskus ernennt Andrej Saje zum Bischof von Novo mesto in Slowenien. Der aus Novo mesto Gebürtige trat 1986 ins erzbischöfliche Priesterseminar in Ljubliana ein und studierte bis 1991 an der dortigen Theologischen Fakultät. 1992 wurde er zum Priester geweiht, war danach Pfarrvikar in Grosuplje und ab 1992 persönlicher Sekretär des Erzbischofs von Ljublijana, Alojzij Šuštar. 1997 erfolgte die Entsendung für weiterführende Studien nach Rom, wo er Mitglied unseres Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico wurde. 2003 promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana im Fach Kanonisches Recht. Ab 2003 war er bis 2013 Generalsekretär und Pressesprecher der Slowenischen Bischofskonferenz, zudem Richter am Kirchengericht und bis 2016 Studienpräfekt am Priesterseminar des Erzbistums Ljubljana. Seit 2009 lehrt Andrej Saje Kanonisches Recht an der Theologischen Fakultät der Universität Ljubljana. Als Seelsorger war er von 2013 bis 2015 in Ježica, einem Stadtteil von Ljubljana, und ab 2014 in der Diözese Gurk-Klagenfurt in den slowenischsprachigen österreichischen Pfarreien in Zell und Waidisch tätig. 2016 wurde Saje zusätzlich Offizial des Erzbistums Ljubljana.

Herzliche Gratulation!

 

Abschlussgottesdienst des "Iter Europaeum" am 27. Juni im Campo Santo - "Kirche der Europäischen Union"

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iter europaeum

Am 9. Mai wurde in Rom mit einer Messe in St. Johann im Lateran der "Iter Europaeum" eingeläutet. Es ist ein neuer "Cammino", der 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Heiligen Stuhl feiert. Dafür haben die 27 Botschaften beim Heiligen Stuhl der EU-Länder und die Delegation der Europäischen Union jedem Land eine spezielle Kirche in Rom zugeordnet. An jedem Sonntag werden jeweils drei oder vier dieser Kirchen vorgestellt. Am 23. Mai wurden im Anschluss an die Pfingstsonntagsmesse in unserer Kirche eine kurze Erläuterung und interessante Hintergrundinformationen zum Werdegang des "Iter Europaeum" gegeben.

Der Zyklus endet am 27.06.21 mit einer Festmesse um 10.00 Uhr in der Kirche S. Maria della Pietà im Campo Santo Teutonico.

Diese innovative Initiative macht die jahrhundertealte Verankerung der heutigen europäischen Nationen in Rom bewusst und schafft neue Bezüge. Die Zuordnung der Kirchen war ein sicherlich nicht immer leichter, aber gelungener Balanceakt. Bei den jahrhundertealten nationalen Pilgerkirchen der Schweden, Portugiesen, Polen, Kroaten, Franzosen und Iren ist die Zuordnung selbstverständlich, bei Holland, Österreich und Belgien trotz der neuen Ländernamen und auch bei Rumänien, Bulgarien, Zypern und Griechenland einfach. Bei den übrigen Ländern gaben geschichtliche Zusammenhänge und besondere Verbundenheiten für die Zuordnung den Ausschlag. Ökumenischer Geist verankert Deutschland in der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Der Campo Santo Teutonico wird als Gründung Karls des Großen - Vater Europas - zur "Kirche der Euroäischen Union" erhoben. Er nimmt Dänemark und Estland in freundschaftlicher Verbundenheit bei sich auf.

 

Fronleichnam: Feierliches Hochamt, Prozession und Statio in Santo Stefano degli Abissini

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Fronleichnam2021-09

Am 05. Juni stand der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen  Bischofskonferenz Franz Lackner der traditionellen Fronleichnamsfeier in der Kirche des Campo Santo Teutonico vor. Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch konzelebrierte zusammen mit vielen anderen Geistlichen. Es waren anwesend die Botschafterin Österreichs beim Heiligen Stuhl, Franziska Honsowitz-Friessnigg, ihr belgischer Kollege Patrick Renauls sowie der Gesandte der deutschen Botschaft, Konrad Geier, der Leiter der deutschsprachigen Sektion im vatikanischen Staatssekretariat, Winfried König, Mitglieder des Priesterkollegs, der Erzbruderschaft, des Römischen Görres-Instituts, der Päpstlichen Schweizergarde, des Deutschordens, der KAV Capitolina und viele andere. Mit einem „Ein herzliches Grüß Gott! Ihr alle habt hier am Campo Santo ein Stück Heimat!“ begrüßte der Rektor Dr. Hans-Peter Fischer alle Gottesdienstteilnehmer aus Rom und aus den deutschsprachigen Ländern zur traditionellen Festlichkeit. Die Tradition der musikalisch gestalteten Heiligen Messe und feierlichen Fronleichnamsprozession durch die Vatikanischen Gärten ist über die Jahre durch die Zusammenarbeit Vieler gewachsen. Dieses Jahr übernahm das Bläserensemble der Musikkapelle Anthering bei Salzburg unter der Leitung von Karl Michael Waltl die musikalische Gestaltung.

In seiner Predigt warnte Erzbischof Lackner vor einer Ich-Kultur in der westlichen Kirche und forderte auf, ausgehend vom Fronleichnamsfest, den Blick von sich auf den Anderen zu lenken, in ihm Gottes Antlitz zu erkennen und sich Gott und den Werten des Evangeliums zuzuwenden. Die anschließende Prozession führte entlang des Petersdoms zur Statio in die naheliegende schlichte, altehrwürdige Kirche Santo Stefano degli Abissini. Von dort trug Kardinal Koch das Allerheiligste beim weiteren Prozessionsweg zurück nach Santa Maria della Pietà zur zweiten Statio und Reposition. Es war ergreifend und spürbare Freude, dass die Feierlichkeit nach der durch die Pandemie bedingten Unterbrechung im vergangenen Jahr nun wieder stattfinden konnte.

 

 

Altcamposantiner Maksimilijan Matjaž wird Bischof von Celje in Slowenien

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bischof matjaz

Papst Franziskus ernennt Maksimilijan Matjaž zum Bischof von Celje (Cilli) in Slowenien. Von 1983-1988 studierte der aus Črna na Koroškem (Schwarzenbach) Gebürtige an der Theologischen Fakultät in Ljubliana. Er wurde 1989 zum Priester geweiht und war danach Pfarrvikar in Zreče. 1991 erfolgte die Entsendung für weiterführende Studien nach Rom, wo er Mitglied unseres Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico wurde. 1995 erwarb er am Päpstlichen Bibelinstitut ein Lizenziat im Fach Bibelwissenschaft und 1998 promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana zum Thema „Furcht und Gotteserfahrung: Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus“. 2000-2001 studierte er am Studium Biblicum Franciscanum in Jerusalem Biblische Archäologie. Zuvor war er wissenschaftlicher Assistent, danach Assistenzprofessor und ab 2011 außerordentlicher Professor für Bibelwissenschaften und Hebraistik an der Theologischen Fakultät der Universität Ljubliana. Seit seiner Priesterweihe wirkte Maksimilijan Matjaž neben seiner akademischen Tätigkeit stets auch als Seelsorger. Seit 2006 war er Mitglied des Priesterrates und seit 2011 Mitglied des Konsultorenkollegiums des Erzbistums Maribor. Das Foto zeigt S. E. Maksimilijan Matjaž am 30. Mai, Tag seiner Bischofsweihe, zusammen mit dem Nuntius Jean Maria Speich, Mitbruder unserer Erzbruderschaft (links im Bild).

Herzliche Gratulation!

 

Semesterabschluss der KAV Capitolina zu Rom in der Kirche des Campo Santo Teutonico

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capitolina 2021

Am Pfingstsonntag feierte die Katholische Akademische Verbindung KAV Capitolina zu Rom im CV (Cartellverband der katholischen Studentenverbindungen) den Semesterabschluss in unserer Kirche S. Maria della Pietà. Die 1986 in Rom gegründete Akademische Verbindung ist dem Campo Santo Teutonico und insbesondere unserem Päpstlichen Kolleg sowie der Erzbruderschaft eng verbunden. Die enge Verbundenheit dieser Institutionen in Rom wird nicht nur dadurch deutlich, dass zahlreiche Mitglieder im Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico wohnen, sondern auch dadurch, dass viele Mitglieder der Capitolina zugleich unserer Erzbruderschaft angehören. Zum feierlichen Anlass chargierten die Studenten bei der Heiligen Messe mit Prunkfahne und in der traditionellen Festbekleidung der Verbindung. Sie wurden zu Beginn der Pfingstmesse herzlich und lobend für ihre feierliche Präsenz nach der sog. Semesterabschlusskneipe des Vortags durch den Rektor begrüßt. Auch an der diesjährigen Fronleichnamsprozession am 05. Juni wird die Capitolina traditionsgemäß teilnehmen und dabei festlich chargieren.

 

Branko Jurić neuer Vizerektor des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico

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branko Juric rektor

Branko Jurić, Priester des Bistums Sarajevo und Mitglied der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes, wurde am 20. Mai von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, als neuer Vizerektor des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico im Vatikan bestätigt. Er trat somit die Nachfolge von Dr. Konrad Ackermann an, der in seine Heimat zurückgekehrt ist. Der Rektor des Campo Santo Teutonico Prälat Dr. Hans-Peter Fischer verkündete nach dem Festgottesdienst am Pfingstsonntag diese freudige Nachricht und überreichte die Ernennungsurkunde dem neuen Vizerektor Don Branko Jurić (im Foto). Der Neuernannte ist seit knapp sechs Jahren bereits Kollegsmitglied und beendet im Herbst 2021 sein Doktoratsstudium in Moraltheologie.

 

In memoriam Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz: Kranzniederlegung am Grab, Gebet und gemeinsame Erinnerung

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Erwin Gatz 10

Am 9. Mai versammelte sich die Gemeinschaft des Campo Santo Teutonico anlässlich des 10. Todestages des langjährigen Rektors Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz zum feierlichen Hochamt. Es wurde die Predigt von Bischof Dr. Bertram Meier aus Augsburg verlesen, der von 1998 bis 2001 Vizerektor des Kollegs war und umständehalber nicht anreisen konnte. Im Anschluss begleitete die Gottesdienstgemeinschaft Rektor Prälat Dr. Fischer zur würdevollen Kranzniederlegung am Grab seines Vorgängers.

Außerdem fanden sich am Todestag selbst, dem 8. Mai, zahlreiche Mitglieder der Erzbruderschaft und des Päpstlichen Kollegs zu einer Feier in der Kirche des Campo Santo Teutonico und zum Gebet am Grab ein. Im Anschluss brachte ein gemeinsamer Spaziergang in die naheliegenden Kirchen S. Salvatore in Ossibus und Santi Michele e Magno Erwin Gatzs Begeisterung  für Exkursionen, Austausch und Begegnung in Erinnerung.

 

Feierliches Hochamt und Buch-Neuerscheinung zum 10. Todestag von Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz (1933-2011)

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Erwin Gatz

Liebe Schwestern und Brüder der Erzbruderschaft, liebe Kollegiaten, sehr geehrte, liebe Freunde und Freundinnen des Campo Santo Teutonico, liebe Förderer und alle, die Sie dem Pontificio Collegio Teutonico in dieser oder jener Weise verbunden sind!

 

Am 9. Mai wird um 10 Uhr in der Kirche des Campo Santo Teutonico das feierliche Hochamt zum 10. Jahresgedächtnis von Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz gehalten. Er war von 1975 bis 2010 Rektor der Erzbruderschaft und des Kollegs und Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Erwin Gatz verstarb am 8. Mai 2011 in Maastricht. Sein Grabplatz befindet sich wenige Schritte vom Kirchenportal entfernt.

Zu dem Anlass wird der Band "Neue Aspekte einer Geschichte des kirchlichen Lebens - Zum 10. Todestag von Erwin Gatz (1933-2011)" durch Dr. Clemens Brodkorb und Prof. Dr. Dominik Burkard im Schnell & Steiner-Verlag vorbereitet. Er soll im Sommer erscheinen und fasst die Vorträge jener Tagung zusammen, die leider im Mai wegen Corona ausfallen musste. Wir sind sicher, dass sich viele Erwin Gatz noch verbunden fühlen und Freude an einem solchen Band haben, der die Forschungsfäden des ehemaligen Rektors des Campo Santo Teutonico aufgreift und weiterspinnt. Sowohl der Rektor des Campo Santo Teutonico als auch der Camerlengo als auch der Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft würden sich außerordentlich freuen, Sie unter den Unterzeichneten der Tabula memorialis zu finden. Sie können die Zeichnung und Bestellung hier oder formlos unter bestellung@schnell-und-steiner.de erledigen.

 

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen aus dem Campo Santo,

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, Rektor

 

Unsere Ordensschwestern am Campo Santo Teutonico – herzlichen Dank und herzliches Willkommen!

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Ordensschwestern am Campo Santo Teutonico

Am 11. April wurden die Schwestern Ludovita, Arimatea und Akvinata (im Foto von links nach rechts) der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser nach dem gemeinsamen Bruderschaftsgottesdienst feierlich im Foyer verabschiedet. Seit Dezember 2013 waren sie fester und unverzichtbarer Bestandteil am Campo Santo Teutonico. Wir danken ihnen ganz herzlich für ihr großes Engagement und wünschen ihnen alles Gute für ihre weitere Tätigkeit. Sie werden den Mitgliedern der Erzbruderschaft und den Kollegiaten im täglichen Miteinander fehlen!

Gleichzeitig wurden Schwester Maria und Schwester Sorina der „Ancelle di Cristo Sommo Sacerdote“ (im Foto rechts, zusammen mit Rektor Fischer und Camerlengo Parmeggiani) unserer Gemeinschaft vorgestellt und begrüßt. Sie übernehmen den Dienst am Campo Santo Teutonico. Wir heißen sie herzlich willkommen, wünschen Ihnen zu Ihrem Einstand alles Gute und freuen uns auf unseren gemeinsamen Weg!

 

Gratulation an Dr. Konrad Maria Ackermann, neuer Leiter des bischöflichen Sekretariats in Regensburg

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Dr. Konrad Maria Ackermann

Dr. Konrad Maria Ackermann wird ab September 2021 das Bischöfliche Sekretariat der Diözese Regensburg leiten. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gab seine Ernennung am 13. April bekannt. Konrad Ackermann wurde 2011 im Regensburger Dom St. Peter zum Priester geweiht und war danach als Kaplan in Oberviechtach tätig. Seit 2015 war er Mitglied und ab April 2019 Vizerektor unseres Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico. Er studierte in seiner römischen Zeit an der Pontificia Universitas Lateranensis und promovierte zum Thema „Die sacra potestas im Werk von Alfons Maria Stickler und Klaus Mörsdorf. Rechtssystematische Überlegungen zur Möglichkeit einer Mitwirkung von Laien an der kirchlichen Regierungsgewalt“. Zudem studierte er zwei Jahre am Päpstlichen Gerichtshof der Römischen Rota und wurde dort zum Prokurator ernannt.

 

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer – 10 Jahre Rektor

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08.12.20-48

Beim diesjährigen Patronatsfest der Erzbruderschaft durfte Prälat Dr. Hans-Peter Fischer auf ein besonderes Jubiläum zurückblicken: Seit genau 10 Jahren ist er nun Rektor der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes und des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico. Diese Aufgabe übt er mit vollem Engagement aus, obwohl er im Juli 2017 von Papst Franziskus mit dem verantwortungsvollen und zeitintensiven Amt eines Auditors, also eines Richters im Rang eines Prälaten, am Päpstlichen Gerichtshof der Römischen Rota betraut worden ist.

Zum Dank für seinen unermüdlichen und treuen Einsatz für die Erzbruderschaft überreichte der Camerlengo Cav. Aldo Parmeggiani Prälat Dr. Fischer eine Ehrenmedaille in Gold. Rektor Dr. Fischer stiftete seinerseits der Kirche des Campo Santo "Santa Maria della Pietà" eine prachtvolle Pilgerglocke, die ihm in seiner Zeit als Pfarrer in Donaueschingen geschenkt worden war.

Die Schwestern und Brüder der Erzbruderschaft sowie die Mitglieder des Priesterkollegs wünschen Prälat Dr. Fischer weiterhin viel Energie, Freude und vor allem Gottes Segen für sein Wirken als Rektor!

 

Patronatsfest der Erzbruderschaft am 7. und 8. Dezember 2020

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08.12.20-18

Am 7. und 8. Dezember 2020 beging die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ihr alljährliches Patronatsfest. Hierbei wurden 26 Novizinnen und Novizen sowie 22 neue Erzschwestern und -brüder aufgenommen, von denen aufgrund der Corona-Bedingungen bedauerlicherweise Viele nicht anwesend sein konnten. Unter den neuen Erzbrüdern befindet sich der Erzbischof von Luxemburg und Präsident der EU-Bischofskommission COMECE Jean-Claude Kardinal Hollerich S.J., der eigentlich am 8. Dezember ein feierliches Pontifikalamt zu Ehren der Erzbruderschaft zelebrieren wollte, aber leider ebenfalls nicht anreisen konnte.

Der Festmesse zum Patronatsfest stand der Rektor der Erzbruderschaft und des Priesterkollegs, Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, vor. Ausdrücklich dankte Prälat Dr. Fischer der Erzbruderschaft und den Mitgliedern des Kollegs für die lebendige und engagierte Gemeinschaft, die auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie zu einem guten Gelingen des Patronatsfestes beigetragen habe. Stellvertretend für alle diplomatischen Vertretungen, die mit der Erzbruderschaft verbunden sind, aber wegen Covid-19 nicht persönlich geladen werden konnten, begrüßte der Rektor den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl in Rom, Dr. Michael Koch, und betonte die traditionell herausragende Beziehung des Campo Santo mit der BRD.

 

Priesterweihe von Alexander Perros

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priesterweihe perros 03

Am Sonntag, den 8. November 2020 wurde unser ehemaliger Kollegiat Alexander Perros in Tinos (Griechenland) von S. E. Mons. Nicolaos Printezis zum Priester geweiht. Rev.do Perros bereitete sich im Auftrag seines Bischofs zwei Jahre lang in unserem Priesterkolleg auf die heiligen Weihen zum Diakonat und zum Presbyterat vor. Wir danken ihm für seine Verbundenheit zu unserem Haus und für die zahlreichen Dienste, die er in unserer Kollegsgemeinschaft wahrgenommen hat. „Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4, 8) – Unter diese Worte aus dem ersten Johannesbrief hat Alexander Perros seinen priesterlichen Dienst gestellt. In diesem Sinne wünschen wir ihm, dass er bei seiner Arbeit im Weinberg des Herrn stets diese Liebe des Herrn, der sich für uns und zu unserem Heil am Kreuz hingegeben hat, erfahren und weitergeben möge.

 

Papst Franziskus feiert die Heilige Messe zum Gedenken an die Toten im Campo Santo Teutonico



Restart Gottesdienste!

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Grusswort des Rektors

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Rektor Dr. Hans-Peter Fischer

Herzlich willkommen auf der Homepage der ältesten deutschsprachigen Stiftung in Rom!

 

Unter dem Namen Campo Santo Teutonico sind heute drei eng miteinander verbundene Einrichtungen zusammengefasst:

 

  • Die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes (Eigentümerin des gesamten Komplexes)
  • Das Päpstliche Priesterkolleg (seit 1876)
  • Das Römische Institut der Görres-Gesellschaft (seit 1888)

 

Karl der Große gründete im ausgehenden 8. Jahrhundert die "Frankenschola". An privilegierter Stelle, in unmittelbarer Nähe des Petersdoms war sie Anlaufstelle für Pilger und in Rom lebende Menschen aus dem Frankenreich. Von Anbeginn gehörte ein Friedhof - italienisch "Campo Santo" - dazu, auf dem Fremde in der Nähe des heiligen Petrus ihre letzte Heimstatt fanden und noch heute finden.

Um das Jubiläumsjahr 1450 schlossen sich in Rom lebende Deutsche und Flamen hier zu einer Arme-Seelen-Bruderschaft zusammen. Im Heiligen Jahr 1500 wurde die Kirche Santa Maria della Pietà geweiht und 1579 die Bruderschaft zur Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes erhoben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand das Priester-Kolleg mit einer Bibliothek und einer frühchristlichen Sammlung und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft erhielt im Kolleg seinen Sitz.

Der Campo Santo Teutonico hat die Jahrhunderte überdauert, ist dabei seiner ursprünglichen Zielsetzung und Berufung – christliches Totengedenken, Pflege des deutschsprachigen Gottesdienstes, Betreuung von Pilgern, Sorge für Bedürftige und Kranke – treu geblieben, hat sich verwandelt und erweitert. Die Menschen, die hier wirkten, haben es verstanden, dieses besondere Fleckchen Erde lebendig zu halten und für viele Katholiken, Theologen und Wissenschaftler zur geistlichen Heimat werden lassen. Anlässlich der Erhebung des Kollegs zum "Päpstlichen Priesterkolleg" sprach Papst Benedikt XVI. für den Campo Santo Teutonico den Wunsch aus, "dass dieser Ort immer mehr blühen und möglichst vielen Menschen helfen möge, Kultur und menschliche Bildung wie auch christliches Glaubensgut zu erwerben". Das ist uns Verantwortung und Herausforderung für die Zukunft.

 

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer - Rektor

 

Hier können Sie unseren Appell "Pro Campo Santo" abrufen. Danke für Ihr Interesse!

 

nuove messe

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